home
logo_long

Was ist Demenz?

Man spricht von „Demenz“, wenn eine Reihe von Symptomen zu beobachten sind. Dazu gehören

  • Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit (insbesondere des Kurzzeitgedächtnisses)
  • Veränderung der Persönlichkeit
  • zunehmende Schwierigkeit, den Alltag selbständig zu meistern (Verlust der Alltagskompetenzen und der kognitiven Fähigkeiten)

Was sind die Ursachen und Symptome?

Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein (leichte, mittelschwere und schwere Demenz) und sie treten nicht bei allen Personen gleichermaßen auf. Eine Demenz ist ein langsam fortschreitender Prozess, der länger als sechs Monate andauert. Der Großteil der Demenzerkrankungen (primäre Demenz) ist nicht heilbar.

Dazu zählen:

  • Die Alzheimer-Krankheit: Sie ist mit ca. 60 % die häufigste Form oder Ursache einer Demenz. Bei der Alzheimerkrankheit sterben immer mehr Nervenzellen im Gehirn ab. Unter dem Mikroskop erkennt man Ablagerungen (Amyloid-Plaques) und Verklumpungen (Neurofibrillenbündel) im Gehirn der Erkrankten.
  • Die Vaskuläre Demenz: Ursache sind Durchblutungsstörungen im Gehirn. Durch Verengung oder Verstopfung der Blutgefäße können die Nervenzellen nicht mehr genügend versorgt werden. Es kommt zu kleinen Hirnschlägen, die auf Dauer die Nervenzellen schädigen.
  • Seltener auftretende demenzielle Erkrankungen wie die Frontotemporale Demenz (FTD) und die Lewy-Körper-Demenz (LBD). Bei 10 % der Erkrankten gibt es andere Ursachen für die geistige Leistungsbeeinträchtigung. Diese können sein: Stoffwechselerkrankungen (z. B. Schilddrüsenunterfunktion), Tumore, Mangelzustände (Vitamine, Folsäure u. a.) oder unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten. Auch eine akute Depression kann ähnliche Symptome wie eine Demenz auslösen. Wenn rechtzeitig behandelt wird, hören auch die Symptome auf. Eine genaue Diagnostik ist wichtig, um mögliche behandelbare Krankheiten auszuschließen.